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2. Bundesliga: Kurzen Prozess gemacht
Die Parchimerinnen brauchten einige Ballwechsel, um ins Rollen zu kommen. Nachdem sie aber einen 5:7-Rückstand in eine 11:9-Führung umgewandelt hatten, gab es kein Halten mehr. Schon mit den Aufschlägen übte man gehörigen Druck auf die anfällige Gäste-Annahme aus. Darunter litt als logische Folge das Norderstedter Angriffsspiel. Auf der anderen Seite ging immer wieder ein Raunen durchs Publikum, wenn Maria Völker einen ihrer krachenden Angriffsschläge im gegnerischen Feld unterbrachte. Auch gegen die Schnellangriffe über die Mitte fand der Tabellenzehnte nie ein Mittel. VCP-Zuspielerin Tanja Joachim gelang es fast nach Belieben, Ana Capote in Szene zu setzen.
Nach dem 25:19 im ersten Satz hatten sich die Parchimerinnen so richtig warm gespielt. In der Folge nahmen sie die überforderte Mannschaft auf der anderen Seite des Netzes mit sichtlicher Spielfreude regelrecht auseinander, wie die weiteren Satzergebnisse von 25:14 und 25:12 unterstreichen. Dass VCP-Trainer Michael Lehmann mit diesem überzeugenden Auftritt seiner Damen zufrieden war, bedarf keiner weiteren Kommentierung. Und der aus seiner Parchimer Zeit noch bestens bekannte Thomas Schmidt auf der Norderstedter Bank erkannte die gegnerische Überlegenheit neidlos an.
Thomas Willmann |